BESONDERE FÄLLE
Mit dem Fall von Frigg und Marley wollen wir vor das EU-Gericht gehen.
[Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf das jeweilige Bild]
Frigg und Marley
Seit August 2014 konfisziert
und eingesperrt.
Im November 2017 getötet
Ein Fall, mit dem wir vor das EU-Gericht gehen wollen.

Der Fall der Hunde Frigg und Marley
- Das Verfahren gegen das Rasseverbot und die umgekehrte Beweislast.
Im Oktober 2014 berichteten wir über diesen Fall, bei dem die Polizei Bilder, die durch ein Kellerfenster gemacht wurden, erhielt. Diese Bilder schickte die Polizei zur Auswertung an einen Tierarzt, um die Vermutung zu begründen, dass die Polizei zwei "illegale" Hunde beschlagnahmt habe. Anhand dieser Fotos, die von sehr schlechter Qualität waren, nahm der Tierarzt an, dass es sich um mittgroße Muskelhunde mit kompakten Körper und mit starken Köpfen handelt, womit sich der Verdacht verstärkt, dass die Hunde rechtswidrig seien.
Die Hunde Frigg und Marley wurden im August 2014 beschlagnahmt und befinden sich seitdem im Tierheim, während der Fall wohl langsam an Bedeutung verlor. Die Behörden haben sich nicht mit dem Fall beschäftigt und so trug diese Angelegenheit sehr große Konsequenzen für die Hunde und ihre Besitzer davon.
Den Besitzern wurde zu keiner Zeit erlaubt, die Hunde zu besuchen. Dies trotz der Tatsache, dass sie sich beispielhaft verhielten und während des gesamten Verfahrens sehr kooperativ waren. Sie versuchten, zu Weihnachten den Hunden Weihnachtsgeschenke wie Leckereien und Spielzeug zu bringen, was ihnen aber verweigert wurde. Es wurde der Familie nicht einmal erlaubt, die Geschenke für die Hunde, die alle Freude und Liebe brauchen, die sie nur bekommen können, dem Tierheim zu übergeben.
Als Fair Dog um die Erlaubnis bat, die Hunde zu beurteilen, waren wir verpflichtet, dem Tierheim 400 dänische Kronen + MwSt. pro Stunde zu zahlen (ca. 54 Euro zzgl. MwSt.), und dies durften wir nur mit dem Segen der Polizei. Das Tierheim durfte den Zeitpunkt bestimmen, was zur Folge hatte, dass diese Angelegenheit nochmals 14 Tage länger dauerte.
Als wir zum zweiten Mal dort waren, um die Hunde, zusammen mit dem Generalstaatsanwalt, der Polizei und einem Gutachter, zu prüfen, mussten wir erneut Geld an das Tierheim bezahlen.
Der Fall hat wirklich lange gedauert, aber nun wird er endlich zu einem Ende kommen.
Der Fall kommt am 02.03.2016 vor Gericht und wird sich auch mit der umgekehrten Beweislast und der Rechtmäßigkeit des dänischen Hundegesetzes bzgl. des Rasseverbots beschäftigen. Der Fall ist als Präzedenzfall einzuordnen.
- Das Verfahren gegen das Rasseverbot und die umgekehrte Beweislast.
Im Oktober 2014 berichteten wir über diesen Fall, bei dem die Polizei Bilder, die durch ein Kellerfenster gemacht wurden, erhielt. Diese Bilder schickte die Polizei zur Auswertung an einen Tierarzt, um die Vermutung zu begründen, dass die Polizei zwei "illegale" Hunde beschlagnahmt habe. Anhand dieser Fotos, die von sehr schlechter Qualität waren, nahm der Tierarzt an, dass es sich um mittgroße Muskelhunde mit kompakten Körper und mit starken Köpfen handelt, womit sich der Verdacht verstärkt, dass die Hunde rechtswidrig seien.
Die Hunde Frigg und Marley wurden im August 2014 beschlagnahmt und befinden sich seitdem im Tierheim, während der Fall wohl langsam an Bedeutung verlor. Die Behörden haben sich nicht mit dem Fall beschäftigt und so trug diese Angelegenheit sehr große Konsequenzen für die Hunde und ihre Besitzer davon.
Den Besitzern wurde zu keiner Zeit erlaubt, die Hunde zu besuchen. Dies trotz der Tatsache, dass sie sich beispielhaft verhielten und während des gesamten Verfahrens sehr kooperativ waren. Sie versuchten, zu Weihnachten den Hunden Weihnachtsgeschenke wie Leckereien und Spielzeug zu bringen, was ihnen aber verweigert wurde. Es wurde der Familie nicht einmal erlaubt, die Geschenke für die Hunde, die alle Freude und Liebe brauchen, die sie nur bekommen können, dem Tierheim zu übergeben.
Als Fair Dog um die Erlaubnis bat, die Hunde zu beurteilen, waren wir verpflichtet, dem Tierheim 400 dänische Kronen + MwSt. pro Stunde zu zahlen (ca. 54 Euro zzgl. MwSt.), und dies durften wir nur mit dem Segen der Polizei. Das Tierheim durfte den Zeitpunkt bestimmen, was zur Folge hatte, dass diese Angelegenheit nochmals 14 Tage länger dauerte.
Als wir zum zweiten Mal dort waren, um die Hunde, zusammen mit dem Generalstaatsanwalt, der Polizei und einem Gutachter, zu prüfen, mussten wir erneut Geld an das Tierheim bezahlen.
Der Fall hat wirklich lange gedauert, aber nun wird er endlich zu einem Ende kommen.
Der Fall kommt am 02.03.2016 vor Gericht und wird sich auch mit der umgekehrten Beweislast und der Rechtmäßigkeit des dänischen Hundegesetzes bzgl. des Rasseverbots beschäftigen. Der Fall ist als Präzedenzfall einzuordnen.
Der Gerichtstermin wurde verschoben.
Neuer Gerichtstermin: 11. Oktober 2016
Auch Fair-Dog-Mitglieder aus Deutschland kamen nach Kopenhagen,
um dem Prozess beizuwohnen und die Besitzer von Frigg und Marley
zu unterstützen.
Diesen Prozess haben Frigg und Marley leider verloren.
Das Gericht hat entschieden, dass Frigg und Marley unter das dänische
Hundegesetz fallen und getötet werden müssen.
Neuer Gerichtstermin: 11. Oktober 2016
Auch Fair-Dog-Mitglieder aus Deutschland kamen nach Kopenhagen,
um dem Prozess beizuwohnen und die Besitzer von Frigg und Marley
zu unterstützen.
Diesen Prozess haben Frigg und Marley leider verloren.
Das Gericht hat entschieden, dass Frigg und Marley unter das dänische
Hundegesetz fallen und getötet werden müssen.
Wir legen Berufung ein und gehen vor den Obersten Gerichtshof !
Der Prozess soll Ende Oktober 2017 stattfinden.
Wir werden berichten.

07.11.2017
Frigg und Marley müssen sterben.
Das Oberste Gericht hat am 07. November 2017 entschieden und das Urteil über Frigg und Marley wurde gefällt.
Bereits 3 Stunden nach Urteilsverkündung wurden beide Hunde getötet..
Wir wollen mit diesem Fall vor das
EU-Gericht.

Nugga - seit Mai 2015 konfisziert und eingesperrt.
A-ICEBERG - seit Juni 2017 konfisziert und eingesperrt.
Ein Fall, der das dänische Hundegesetz zumindest für ausländische Hunde kippt?
Der Italiener, Giuseppe Perna, kam nach Dänemark, um dort für eine gewisse Zeit zu arbeiten. Er brachte seine 2-jährige Hündin, A-ICBERG, mit. Ein Dogo Argentino und in Dänemark eine der verbotenen Rassen.
Er wusste nichts von dem dänischen Hundgesetz und auch der dänische Zoll ließ ihn mit seinem Hund einreisen, obwohl in den Papieren steht, dass ICE eine Dogo Argentino Hündin ist.
Jemand erkannte ICE als eine verbotene Rasse und meldete sie der Polizei.
Nun sitzt ICE in Beschlagnahmung und muss laut Gesetz getötet werden.
Fair Dog kämpft um das Leben des Hundes - eine Petition aus Italien mit über 400.000 Unterschriften wurde von Fair Dog persönlich dem dänischen Landwirtschaftsminsiter übergeben - der Fall "A-ICEBERG" bekam große, internationale Aufmerksamkeit bishin zum itlalienischem Parlament - so ist aktuell eine eventuelle Gesetzesänderung für ausländische Hunde in Planung.
Ob das dänische Parlament dieser zustimmt, erfahren wir Ende Oktober / Anfang November 2017.
Er wusste nichts von dem dänischen Hundgesetz und auch der dänische Zoll ließ ihn mit seinem Hund einreisen, obwohl in den Papieren steht, dass ICE eine Dogo Argentino Hündin ist.
Jemand erkannte ICE als eine verbotene Rasse und meldete sie der Polizei.
Nun sitzt ICE in Beschlagnahmung und muss laut Gesetz getötet werden.
Fair Dog kämpft um das Leben des Hundes - eine Petition aus Italien mit über 400.000 Unterschriften wurde von Fair Dog persönlich dem dänischen Landwirtschaftsminsiter übergeben - der Fall "A-ICEBERG" bekam große, internationale Aufmerksamkeit bishin zum itlalienischem Parlament - so ist aktuell eine eventuelle Gesetzesänderung für ausländische Hunde in Planung.
Ob das dänische Parlament dieser zustimmt, erfahren wir Ende Oktober / Anfang November 2017.
20. November 2017, 10:20 Uhr:
Update: Obwohl das dänische Parlament dieser Änderung für ausländische Hunde EINSTIIMIG zustimmte, musste diese weitere 3 Anhörungen im dänischen Landwirtschaftsministerium durchlaufen.
Die Änderung für ausländische Hunde wurde auch dort angenommen und konnte endlich der dänischen Königin zur Unterschrift vorgelegt werden.
Die Änderung ist rückwirkend zum März 2017 gültig.
Am 14. November 2017 konnte diese Gesetzesänderung durch die Unterschrift der dänischen Königin, Margarethe II, für offiziell erklärt werden. Hier finden Sie die
Gesetzesänderung für ausländische Hunde auf Dänisch und auf Deutsch >>
ICE IST FREI !
Update: Obwohl das dänische Parlament dieser Änderung für ausländische Hunde EINSTIIMIG zustimmte, musste diese weitere 3 Anhörungen im dänischen Landwirtschaftsministerium durchlaufen.
Die Änderung für ausländische Hunde wurde auch dort angenommen und konnte endlich der dänischen Königin zur Unterschrift vorgelegt werden.
Die Änderung ist rückwirkend zum März 2017 gültig.
Am 14. November 2017 konnte diese Gesetzesänderung durch die Unterschrift der dänischen Königin, Margarethe II, für offiziell erklärt werden. Hier finden Sie die
Gesetzesänderung für ausländische Hunde auf Dänisch und auf Deutsch >>